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Canisdomus – Mein Haus der Hunde

Nachdem der Artikel zum Thema Canisurbicus – Meine Stadt der Hunde so gut angekommen ist, habe ich mir gedacht, wieso denn gleich eine Stadt, ein Haus reicht doch auch.

Hier kannst Du die Geschichte zu meinem Haus der Hunde lesen.

Hallo, schön das Du hier bist. Ich öffne das schöne rote Holztor und lasse Dich herein.

Links steht ein toller großer Apfelbaum der im Sommer Schatten spendet, rechts ist ein Weiher mit einer Treppe, damit die Hunde und ich leichter rein und raus kommen.

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Ein Kieselweg schlängelt sich von dem roten Holztor entlang am Apfelbaum zu einem kleinen Häuschen. Auf den ersten Blick wirkt das Häuschen verwunschen und verträumt, auf den zweiten einfach nur wunderschön. Es ist einfach, aber sprüht voller Liebe und Geborgenheit. Das Haus hat zwei Etagen. Oben auf dem Haus ist ein kleiner Schornstein aus Backsteinen.

Du fühlst Dich sofort wohl.

Eine braune Holztür mit einem verschnörkelten Holzgriff gibt den Blick in das Innere des Hauses frei. Du blickst in einen kleinen Gang. Gegenüber der Türe ist eine Garderobe und ein Schuhregal. Ein herrschaftlicher Kronleuchter spendet Licht und macht den Gang hell. Gleich neben der Tür hängen verschiedene Tücher für die dreckigen Pfoten und das eventuell nasse Fell der Fellnasen. Daneben hängt eine kleine Auswahl der Geschirre und Leinen von Lemmy und Iggy, die schicken Sachen (für Weihnachten oder andere Anlässe) sind in meinem Schrank verstaut. Iggys Pullis und Mäntel hängen auch hier. Im Sommer werden diese aber auch in meinen Schrank geräumt um dann im Herbst oder Winter wieder hervor gekramt zu werden.

Durch den Gang erreicht man die Küche und das Wohnzimmer. In der Küche bietet eine Menge Platz zum Kochen. Eine Kochinsel steht in der Mitte des Raumes. Zwei Fenster bringen Licht in den Raum. Auf jedem Fensterbrett stehen jeweils 4 Blumentöpfe. In jedem Blumentopf wächst ein anderes Kraut. Alles was das Kochherz begehrt. Du riechst und siehst: Basilikum, Dill, Kresse, Schnittlauch, Petersilie, Minze, Rosmarin und Koriander. An der Wand hängen die verschiedensten Pfannen und Töpfe. Rechts neben der Arbeitsplatte steht ein Napf mit Wasser und ein Napf mit Futter für die Hunde. Dank einer Durchreiche kann man leicht Sachen von der Küche in das Wohn-Esszimmer geben.

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Im Wohn-Esszimmer fällt einem erstmal der riesige Kamin ins Auge. Ein kleines bisschen schüchtert er ein, mit seinen großen Backsteinen, die vom vielen heizen schon rusig schwarz sind. Er verbreitet aber auch wahnsinnig viel Gemütlichkeit und Wärme. Direkt vor dem Kamin steht ein Sofa auf den ohne Probleme neben mir, meinem Freund, Lemmy und Iggy noch vier ausgewachsene Doggen passen würden. Aber man glaubt gar nicht, wie viel Platz so kleine Hunde wie Lemmy und Iggy brauchen können. Daneben steht ein roter, sehr gemütlich aussehender, Ohrensessel. Genauso einen wie meine Oma früher daheim hatte. In diesen setze ich mich am Liebsten und schmökere irgendwelche Hundebücher oder Krimis. Meine ganzen Bücher stehen in einem großen Regal. Es reicht vom Boden bis unter die Decke und bietet genug Platz für meine ganzen Bücher. Ein weiches, schwarzes Hundekissen liegt zwischen Sofa und Sessel und lädt die Hunde zu einem Nickerchen ein. Allerdings ist es eigentlich eher Deko und wird eher selten benutzt, schließlich liegt es sich auf dem Sofa bei Herrchen und Frauchen viel besser. Der große Esstisch bietet Platz für 8 Personen. Er ist dunkelbraun, handgefertigt aus Walnussholz und reichlich mit Schnitzereien versehen. Wenn man vorbei am Esstisch schaut, sieht man eine kleine Tür, allerdings fällt auf, das durch diese Tür keine Person passt. Das ist eine extra Tür für Hunde, die sich durch eben diese Tür in ihr Zimmer verkrümeln können. Das wird vor allem genutzt, wenn wir Besuch haben und es Lemmy und Iggy zu viel wird. Dann schwupps durch das Türchen und schlafen. Sie wissen beide, dass sie in ihrem Raum nicht gestört werden und dort einfach entspannen und sich geborgen fühlen können. Wenn ich den Raum reinigen will, dann versteckt sich hinter dem Bücherregal eine Geheimtür. Von dieser wissen nur ich, mein Freund und jetzt auch Du.

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Im Erdgeschoss befindet sich auch noch ein kleines Gästeklo. Die Fliesen sind in leichtem hellblau gefärbt und ein kleines Waschbecken vollendet diesen kleinen Raum.

Über eine Treppe erreicht man das Obergeschoss. Die Wände sind mit vielen Bildern geschmückt. Jedes einzelne dieser Bilder habe entweder ich oder mein Freund aufgenommen. Durch diese Bilder verleiht man dem Haus eine ganz besondere persönliche Note. Im Obergeschoss befindet sich nur das Schlafzimmer. Durch die Dachschrägen wirkt das Schlafzimmer total gemütlich. Ein großes Bett steht an einer der Wände und lädt zum Entspannen und Träumen ein. Direkt über dem Bett ist ein großes Dachflächenfenster. Durch dieses lassen sich toll die Sterne und die Wolken beobachten. Auch hier steht nochmals ein Wasser- und ein Futternapf für die Hunde. Denn wer futtert nicht nochmal gern bevor man sich gemütlich bettet. Auf dem Boden vor dem Bett liegt ein Schafsfell. Hier liege ich gerne wenn ich krank bin, ganz fest an Lemmy und Iggy gekuschelt und lasse einfach die Zeit verstreichen.

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Das war ein kleines Rundgang durch mein Canisdomus – Mein Traumhaus. Hast Du auch Gedanken zu deinem Traumhaus oder Traumunterkunft?

 

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Kategorie: Gedanken, Kategorien, Leben mit Hund

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Ich bin ein kreativer Chaot, liebe das Schreiben, aber noch mehr die gemeinsame Zeit mit meinen Hunden. Da meine beiden Hunden alles andere als leicht sind - jeder auf seine ganz persönliche Art - wollte ich mit Canistecture einen Ort schaffen an dem ich alle Seiten des Hundehalterlebens zeige. Die Schönen, genauso wie die weniger schönen. Genau diesen Ort habe ich mit Canistecture geschaffen.

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