Jahr: 2015

An meinen Seelenhund im Himmel, an Ronja

Seit vier Jahren (auf den Tag genau) habe ich nun nicht mehr dein Fell gestreichelt. Seit vier Jahren habe ich nicht mehr meinen Kopf an deinen gelehnt. Seit vier Jahren haben wir nicht mehr gekuschelt. Seit vier Jahren hast du mich nicht mehr in den Wahnsinn getrieben. Seit vier Jahren hast du mich nicht mehr begrüßt, wenn ich meinen Papa besuche. Seit vier Jahren bist du nicht mehr da.

Du vermenschlichst deinen Hund!

Es wird immer kälter. Bei meinem ersten kurzen Gassigang mit Lemmy und Iggy hat es momentan circa knapp über Null Grad. Bevor ich also das Haus verlasse ziehe ich nicht nur meine wärmeren Schuhe an, sondern auch eine wärmere Jacke und darunter meist noch einen Pulli. Schließlich will ich – auch wenn es nur ein kurzer Spaziergang ist – nicht frieren. Aber was ist mit den Hunden? Lemmy, der braucht keine Jacke, der hat warmes Fell und auch eine gute Schicht Unterfell. Bei Iggy sieht das ganze allerdings anders aus, sie hat am Bauch kaum Fell, generell kein Unterfell und an manchen Stellen sogar so wenig Fell, dass man direkt auf ihre gepunktete Haut sieht. Sie bekommt also auch einen Pulli, einen Mantel oder eine Regenjacke – je nach Witterung an.

Die Angst vor dem Unbekannten – von Menschen und Hunden

Du wachst auf – an einem fremden Ort mit fremden Menschen. Auf ein Mal sitzt Du in diesem Raum, nichts kommt dir bekannt vor. Es sind ein paar Personen im Raum, sie reden – ganz aufgeregt und vielleicht sogar ein bisschen zu laut. Du verstehst nicht was sie sagen, was sie von dir wollen – sind sie nett oder sind sie böse? Manche kommen nah ran und versuchen dich anzufassen, andere bleiben auf Entfernung und schauen nur.